CYCPLUS G1 GPS Fahrradcomputer TEST: Meine Erfahrungen mit dem Radcomputer

Jahrelang bin ich einfach nur Rad gefahren. Ohne viel nachzudenken über Geschwindigkeit, Distanz oder Zeit. Doch irgendwann kam der Wunsch auf, meine Fahrten greifbarer zu machen, zu wissen, wie weit ich gekommen bin, wie schnell ich war und ob ich mich verbessere. Das Fehlen dieser Daten war frustrierend; es fehlte einfach das Gefühl für den eigenen Fortschritt. Ohne einen zuverlässigen Fahrradcomputer tappte ich im Dunkeln und konnte meine Touren nicht objektiv bewerten oder planen.

CYCPLUS GPS Fahrradcomputer Drahtlose Fahrradtacho Radcomputer IPX6 Wasserdichter Kilometerzähler...
  • ☛G1 Fahrradtacho unterstützt die Messung der Geschwindigkeit durch das GPS-Signal. Es kann die maximale / minimale/ durchschnittliche Geschwindigkeit zeigen.
  • ☛G1 Fahrradcomputer kann die Zeit, Entfernung, Gesamtzeit und Gesamtstrecke der Fahrt und die Uhrzeit, die Höhe zeigen.
  • ☛Fahrrad Computer unterstützt die Einstellung der ODO, Zeitzone, Einheit und Werkeinstellung.

Worauf es bei der Auswahl eines Radcomputers ankommt

Ein Fahrradcomputer ist weit mehr als nur ein Tacho. Er liefert die entscheidenden Daten, die eine einfache Radfahrt in ein messbares Erlebnis verwandeln. Man möchte ihn kaufen, um seine Leistung zu verfolgen, neue Strecken zu erkunden (auch wenn dieser spezielle keine Navigation hat) oder einfach die Details der letzten Tour nachzuvollziehen. Der ideale Kunde für einen grundlegenden Fahrradtacho wie den CYCPLUS G1 ist der Gelegenheitsfahrer, Pendler oder Tourenradler, der die grundlegenden Metriken wie Geschwindigkeit, Distanz und Zeit im Blick haben möchte, ohne sich mit komplexen Funktionen, Sensoren oder Smartphone-Apps auseinanderzusetzen. Wer hingegen ambitioniert trainiert, detaillierte Leistungsdaten (Watt, Trittfrequenz, Herzfrequenz), Navigation oder die Anbindung an Trainingsplattformen wie Strava benötigt, sollte sich eher bei höherpreisigen Modellen umsehen, die oft auf drahtlose Sensoren (ANT+, Bluetooth) oder komplexere GPS-Funktionen setzen. Vor dem Kauf eines Fahrradcomputers sollte man sich fragen: Welche Daten benötige ich wirklich? Wie wichtig ist GPS-Genauigkeit in allen Umgebungen? Soll er wasserdicht sein? Wie lange muss der Akku halten? Ist mir eine einfache Bedienung wichtiger als viele Funktionen? Wie hoch ist mein Budget? Diese Überlegungen helfen, das passende Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

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Der CYCPLUS G1 im Überblick

Der CYCPLUS GPS Fahrradcomputer G1 präsentiert sich als unkomplizierte und preiswerte Lösung für Radfahrer, die die wichtigsten Fahrtdaten per GPS erfassen möchten. Sein Versprechen ist klar: einfache Bedienung, zuverlässige GPS-Messung für Geschwindigkeit, Distanz und Zeit, verpackt in einem wasserdichten Gehäuse. Der Lieferumfang ist meist spartanisch: der Computer selbst, eine einfache Halterung für den Lenker oder Vorbau und ein Ladekabel. Im Vergleich zu teuren Marktführern bietet der G1 keine fortgeschrittenen Funktionen wie Navigation, Sensor-Konnektivität (Trittfrequenz, Herzfrequenz) oder Smartphone-Integration. Er ist ein reiner GPS-Tachometer und Kilometerzähler. Für wen ist er also geeignet? Für alle, die ein sehr günstiges Gerät suchen, das einfach “funktioniert” und die Basisdaten liefert, sei es auf dem Fahrrad, dem E-Scooter, einem Kettcar oder sogar einem Boot. Für wen nicht? Für performance-orientierte Sportler, die detaillierte Analysen benötigen oder in Gebieten mit schlechtem GPS-Empfang (dichte Wälder, Häuserschluchten) fahren und auf lückenlose Aufzeichnung angewiesen sind.

Vorteile:
* Günstiger Preis
* GPS-basierte Messung (keine Sensoren nötig)
* Einfache Bedienung
* Automatische Start/Stopp-Funktion
* IPX6 Wasserdichtigkeit
* Lange Akkulaufzeit (zumindest lt. Herstellerangabe)
* Kompaktes und leichtes Design
* Gute Ablesbarkeit des Displays bei gutem Licht

Nachteile:
* GPS-Empfang kann in dichten Wäldern oder Städten schwach sein
* Keine Konnektivität (kein Bluetooth, ANT+, keine App, kein Strava-Upload)
* Basisfunktionen beschränkt auf Geschwindigkeit, Distanz, Zeit, Höhe, ODO
* Display anfällig für Kratzer
* Keine Speicherung der letzten Fahrt bei manuellem Ausschalten
* Berichte über abweichende Akku-Kapazität im Vergleich zur Angabe
* Teils längere Wartezeit auf GPS-Signal nach dem Einschalten

Die Leistungsfähigkeit des CYCPLUS G1: Details und Nutzen

GPS-basierte Geschwindigkeitsmessung: Freiheit von Sensoren

Eine der Kernfunktionen des CYCPLUS G1 ist die ausschließliche Nutzung von GPS zur Geschwindigkeitsmessung. Das bedeutet, man benötigt keine separaten Sensoren an Gabel und Radnabe, die justiert oder bei Radwechseln ummontiert werden müssen. Das Anbringen ist denkbar einfach: Gerät montieren, einschalten, GPS-Signal abwarten und losfahren. Der Nutzen liegt auf der Hand: unkomplizierte Installation und Nutzung auf verschiedenen Fahrrädern. Sobald das Signal da ist, zeigt der Computer die aktuelle Geschwindigkeit an. Praktisch ist auch die Anzeige der Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit, die einem schnell einen Überblick über die Performance der Tour gibt. Man spürt förmlich, wie die Zahlen auf dem Display die Anstrengung oder den Schwung einer Abfahrt widerspiegeln. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass die Genauigkeit direkt vom GPS-Empfang abhängt. In freiem Gelände ist die Messung oft sehr präzise, aber unter dichtem Blätterdach oder zwischen hohen Gebäuden kann das Signal gestört werden, was zu ungenauen oder gar fehlenden Daten führt. Dies ist ein Kompromiss, den man für die Einfachheit der GPS-Messung eingehen muss.

Zeiterfassung und Distanzmessung: Kilometer sammeln leicht gemacht

Neben der Geschwindigkeit erfasst der CYCPLUS G1 Fahrradcomputer zuverlässig die Fahrzeit und die zurückgelegte Distanz einer Tour. Für mich war das immer das Wichtigste: Wie viele Kilometer habe ich heute geschafft? Die Distanz ist die greifbarste Metrik für die eigene Aktivität. Zu sehen, wie die Kilometerzahl auf dem Display steigt, motiviert und gibt ein klares Bild der zurückgelegten Strecke. Auch die reine Fahrzeit, abzüglich Pausen durch die Auto-Stopp-Funktion, ist wertvoll, um die Dauer der tatsächlichen Bewegung zu kennen. Zusätzlich wird eine Gesamtdistanz (ODO) erfasst, die man einmalig einstellen kann. Das gibt einem langfristig ein Gefühl für die insgesamt mit dem Rad zurückgelegten Kilometer. Diese grundlegenden Daten bilden das Fundament jeder Tourdokumentation und sind für viele Radfahrer, mich eingeschlossen, absolut ausreichend, um die eigenen Aktivitäten zu verfolgen.

Höhenanzeige und Uhrzeit: Orientierung auf der Tour

Der GPS-Tachometer zeigt auch die aktuelle Höhe an, die ebenfalls über GPS ermittelt wird. Auch wenn diese Höhenangabe systembedingt weniger präzise sein kann als bei Barometern, gibt sie doch eine ungefähre Vorstellung vom aktuellen Niveau oder dem Höhenprofil der Tour. Man sieht, ob man gerade bergauf oder bergab fährt, auch wenn der exakte Höhengewinn pro Kilometer nicht angezeigt wird. Die integrierte Uhrzeit ist ebenfalls praktisch. Man hat immer im Blick, wie spät es ist, ohne extra zum Smartphone greifen zu müssen. Diese kleinen Zusatzinformationen tragen zum Gefühl bei, gut informiert unterwegs zu sein.

Einstellungsoptionen: Individuelle Anpassung

Obwohl der Radcomputer sehr einfach gehalten ist, bietet er grundlegende Einstellungsmöglichkeiten. Man kann die Einheit für Geschwindigkeit und Distanz (km/h oder mph) wählen, die Zeitzone anpassen und den Gesamtkilometerstand (ODO) einstellen, was besonders nützlich ist, wenn man das Gerät nach einer Weile oder an einem neuen Fahrrad in Betrieb nimmt. Auch eine Rücksetzung auf die Werkseinstellungen ist möglich. Diese Optionen sind zwar begrenzt, aber für die Kernfunktionen des Geräts vollkommen ausreichend und tragen zur Benutzerfreundlichkeit bei.

Automatisches Ein- und Ausschalten: Komfortabel und akkusparend

Eine sehr bequeme Funktion ist das automatische Ein- und Ausschalten. Befindet sich der Fahrradtacho für 10 Minuten in Ruhe, schaltet er sich von selbst aus. Das spart Akku und man muss nicht daran denken, das Gerät manuell abzuschalten. Wichtig ist hierbei der Unterschied: Wenn sich das Gerät *automatisch* ausschaltet, werden die letzten Fahrtdaten gespeichert und bei der nächsten Aktivierung fortgesetzt (solange es die gleiche Tour ist). Schaltet man das Gerät *manuell* aus, gehen die Daten der laufenden Tour verloren. Das ist ein wichtiger Punkt, den man wissen sollte, um ungewollten Datenverlust zu vermeiden. Das automatische Starten bei Bewegung ist ebenfalls sehr angenehm – einfach aufs Rad steigen und losfahren, der Computer beginnt automatisch mit der Aufzeichnung.

IPX6 Wasserdichtigkeit: Unbeeindruckt bei Regen

Mit der IPX6-Zertifizierung ist der CYCPLUS G1 gegen starkes Strahlwasser geschützt. Das bedeutet, ein Regenschauer macht ihm nichts aus. Man muss sich keine Sorgen machen, wenn man unterwegs von schlechtem Wetter überrascht wird. Das ist ein entscheidender Vorteil für jeden, der das ganze Jahr über oder zumindest bei jedem Wetter Rad fährt. Man kann sich darauf verlassen, dass das Gerät funktioniert, egal ob es nieselt oder stärker regnet, solange es nicht komplett untergetaucht wird.

Display und Ablesbarkeit: Klare Zahlen bei Tag

Das LCD-Display des GPS Fahrradcomputers ist einfach und klar aufgebaut. Bei Tageslicht ist die Ablesbarkeit in der Regel sehr gut, die Zahlen sind groß genug und kontrastreich. Man kann die wichtigsten Informationen auf einen Blick erfassen. Ein Nachteil, der mir und anderen Nutzern aufgefallen ist, ist die Anfälligkeit des Displays für Kratzer. Das Material scheint relativ weich zu sein, sodass man beim Reinigen oder durch Kontakt mit anderen Gegenständen schnell kleine Kratzer riskiert. Eine Schutzfolie, falls erhältlich, wäre hier definitiv empfehlenswert, um das Display länger klar und unversehrt zu halten.

Batterielaufzeit: Ausdauer für lange Touren

Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden an, basierend auf einem Akku mit 1200 mAh (obwohl in einer Nutzerbewertung von einem Gerät mit 900 mAh die Rede war). Selbst wenn die tatsächliche Laufzeit etwas unter den 50 Stunden liegen sollte, ist sie für die meisten Tagestouren oder auch mehrtägige Ausflüge ohne ständiges Aufladen mehr als ausreichend. Man kann sich auf eine lange Nutzungsdauer verlassen, was ein großer Pluspunkt ist, insbesondere auf längeren Strecken, wo Lademöglichkeiten begrenzt sind. Diese Ausdauer des Akkus macht das Gerät zu einem zuverlässigen Begleiter für längere Fahrten.

Was andere Nutzer sagen: Ein Blick auf die Bewertungen

Bei meiner Recherche online stieß ich auf zahlreiche Nutzerbewertungen, die ein gemischtes, aber überwiegend positives Bild des CYCPLUS G1 zeichnen. Viele sind begeistert vom niedrigen Preis und der einfachen Handhabung für die gebotenen Grundfunktionen. Die lange Akkulaufzeit wird oft positiv hervorgehoben, ebenso wie das automatische Starten und Stoppen der Aufzeichnung, das als sehr praktisch empfunden wird. Die Ablesbarkeit des Displays bei Tageslicht wird ebenfalls gelobt. Einige Anwender nutzen das Gerät erfolgreich für andere Zwecke als das klassische Fahrradfahren, wie zum Beispiel auf RC-Booten oder Kettcars, was die Vielseitigkeit der GPS-Messung unterstreicht. Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass die Bedienungsanleitung wenig hilfreich sein kann und die Einrichtung anfangs etwas Geduld erfordert. Wie auch meine Erfahrung zeigt, wird der unzuverlässige GPS-Empfang in dicht bewaldeten Gebieten oder Städten bemängelt, wo die Streckenaufzeichnung lückenhaft wird. Auch die Tatsache, dass die aufgezeichneten Daten nicht einfach auf Plattformen wie Strava übertragen werden können, ist für manche ein Nachteil. Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die Kratzempfindlichkeit des Displays. Trotz dieser Einschränkungen empfinden viele Nutzer das Gerät für den gebotenen Preis als völlig in Ordnung und geeignet für grundlegende Messungen.

Zusammenfassung und Empfehlung

Das ursprüngliche Problem, meine Fahrtdaten nicht zu kennen und dadurch den Überblick über meine Aktivitäten und Fortschritte zu verlieren, machte das Radfahren weniger greifbar. Es fehlte die Möglichkeit, Touren zu dokumentieren oder objektiv zu sehen, wie sich die Leistung entwickelt. Ein einfacher, zuverlässiger Fahrradcomputer ist daher unerlässlich, um diese Lücke zu schließen. Der CYCPLUS G1 GPS Fahrradcomputer ist aus mehreren Gründen eine gute Lösung für dieses Problem: Erstens bietet er die wichtigsten Daten – Geschwindigkeit, Distanz, Zeit – auf Basis von GPS, was die Installation stark vereinfacht. Zweitens ist er dank seiner IPX6-Wasserdichtigkeit ein robuster Begleiter bei fast jedem Wetter. Und drittens überzeugt er durch seine sehr einfache Bedienung und den günstigen Preis, was ihn besonders für Einsteiger oder preisbewusste Radfahrer attraktiv macht, die keine fortgeschrittenen Funktionen benötigen. Wenn du einen zuverlässigen und unkomplizierten Fahrradcomputer für die wichtigsten Daten suchst, dann kannst du das Produkt hier genauer ansehen.

Letzte Aktualisierung am 2025-08-29 / Affiliate-Links / Bilder aus der Amazon Product Advertising API